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Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Fakultät für Biologie an der Aktion „Türen auf mit der Maus“ und öffnete ihre Türen für neugierige kleine und große Entdeckerinnen und Entdecker. Besonders erfreulich: Erstmals gelang es der Fakultät, unter der Federführung von Dr. Simone Fabian vom Lehrstuhl Genetik, ein eigenes Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen und gleich vier verschiedene „Türen“ anzubieten. Rund 50 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren nutzten gemeinsam mit ihren Begleitpersonen die Gelegenheit, die spannende Welt der biologischen Forschung kennenzulernen.
 
Den Auftakt bildete um 9:30 Uhr im Hörsaal H 51 der Vortrag „Unsichtbare Spuren – wie Moleküle, Mikroorganismen und Organe zusammenarbeiten, damit wir leben und mit unserer Umwelt verbunden sind“. Prof. Dr. Björn Brembs, Dr. Anna-Lena Forst, Dr. Robert Reichelt und Nicolas Reichardt gaben dabei spannende Einblicke in die Zusammenhänge des Lebens. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmenden bei Butterbrezen, Kuchen und Getränken stärken, bevor sie in ihren Gruppen zu den verschiedenen Projekten aufbrachen.
 
 
 
Vier Teams hatten spannende Mitmachangebote vorbereitet, bei denen die Kinder selbst experimentieren, beobachten und forschen konnten.
 
Beim Projekt Niere (Team Ente) lernten sie die vielfältigen Aufgaben der Nieren kennen und konnten mit kleinen Experimenten selbst entdecken, wie diese Organe arbeiten und warum sie für unsere Gesundheit so wichtig sind.
 
Das Projekt Geruch (Team Elefant) entführte die Kinder in die Welt der Neurobiologie. Als kleine Helferinnen und Helfer von Dr. Schnüffler stellten sie ihren Geruchssinn in verschiedenen Herausforderungen auf die Probe und erfuhren spielerisch mehr über die faszinierenden Fähigkeiten unserer Nase.
 
Im Projekt Verhaltensbiologie (Team Shaun) standen die Taufliegen im Mittelpunkt. Gemeinsam gingen die jungen Forschenden der Frage nach, wie Larven und Fliegen lernen und ihr Verhalten anpassen können. Bei echten Experimenten mit den kleinen Tieren konnten sie selbst beobachten, wie spannend die Verhaltensbiologie ist.
 
Das Projekt Mikrobiologie (Team Maus) führte die Teilnehmenden schließlich in die faszinierende Welt der Mikroorganismen. Im echten Universitätslabor machten sie Unsichtbares sichtbar, betrachteten Mikroorganismen unter dem Mikroskop und entdeckten sogar leuchtende Bakterien. Neben spannenden Experimenten und kreativen Bastelaktionen gab es auch eine kleine Erinnerung an die Welt der Mikroben zum Mitnehmen.
 
Bis 13:00 Uhr hatten die Kinder Zeit, in die vier biologischen Themengebiete einzutauchen und die besondere Atmosphäre von Universität und Forschung hautnah zu erleben. Am Ende des Tages waren viele zufriedene Gesichter zu sehen. Die jungen Besucherinnen und Besucher hatten jede Menge Neues gelernt und freuten sich darauf, manche der Experimente auch zu Hause nachmachen zu können.
 
   
 
Ein besonderer Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, insbesondere den RIGeL Doktorandinnen und Doktoranden sowie Studierenden der Fakultät, die ihren Feiertag für diese Aktion eingesetzt und mit viel Engagement, Begeisterung und Herzblut den Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Ihr Einsatz hat wesentlich dazu beigetragen, dass „Türen auf mit der Maus“ an der Fakultät für Biologie auch in diesem Jahr ein voller Erfolg war.
 
Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr – und darauf, wieder viele neugierige junge Forscherinnen und Forscher bei uns begrüßen zu dürfen!